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Zwei ältere Frauen unterhalten sich auf der Straße.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wenn Sie den Integrationsfachdienst noch nicht näher kennen, haben Sie vielleicht noch einige Fragen. Hier sind die Antworten auf die häufigsten Fragen:

Wie viele Integrationsfachdienste gibt es? 
In allen Bundesländern gibt es Integrationsfachdienste, allein in Nordrhein-Westfalen sind es 35. 

Was sind die gesetzlichen Grundlagen für Integrationsfachdienste?
Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie im Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX). Dort finden Sie uns in Kapitel 7, wo es in § 109 heißt: Integrationsfachdienste sind Dienste Dritter, die bei der Durchführung der Maßnahmen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben beteiligt werden.

Welche Aufgaben hat der IFD?
Auch die Aufgaben des Integrationsfachdienstes werden im Gesetz genau beschrieben. Der IFD hilft, dass behinderte Menschen einen Arbeitsplatz finden und ihren Arbeitsplatz sichern können. Außerdem werden behinderte Schüler und Schülerinnen aus Sonderschulen und Menschen in den Werkstätten für behinderte Menschen beim Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt.

Welche Leistungen kann der IFD mir bieten?
Integrationsfachdienste suchen z.B. einen passgenauen Arbeits- oder Ausbildungsplatz, das heißt, die Anforderungen des Betriebes und die Fähigkeiten des behinderten Menschen passen gut zusammen. Das ist auch für die Betriebe ein großer Vorteil. Eine weitere Leistung ist die Beratung über Fördermittel und die Einleitung von anderen Hilfsmöglichkeiten. Nach der Vermittlung können behinderte Menschen bei der Einarbeitung begleitet werden. Wenn einmal Probleme im Arbeitsleben auftauchen, bietet der IFD den behinderten Mitarbeitern und auch den Arbeitgebern Hilfe an.

Viele Integrationsfachdienste bieten darüber hinaus noch weitere Leistungen an. Sie finden hier die Angebote Ihres Integrationsfachdienstes.

Wer kann vom Integrationsfachdienst unterstützt werden?
Der Integrationsfachdienst kümmert sich vor allem um behinderte Menschen,
  • für die es wegen ihrer Behinderung besonders schwer ist, einen Arbeitsplatz zu finden;
  • die wegen ihrer Behinderung Unterstützung am Arbeitsplatz benötigen;
  • die von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln;
  • die nach der Schule auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten möchten.

Welche Kosten entstehen mir, wenn ich den IFD in Anspruch nehme?
Den Menschen und Betrieben, die vom IFD unterstützt und betreut werden, entstehen keine Kosten. In der Regel wird der IFD von einer der folgenden Stellen beauftragt, die dann auch den IFD bezahlen:

die Bundesagentur für Arbeit, die Integrationsämter oder die Rehabilitationsträger (§ 111, Abs. 1 SGB IX). Zu letzteren gehören auch die Träger
der Unfallversicherung,
der Rentenversicherung,
der Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge,
der öffentlichen Jugendhilfe sowie
der Sozialhilfe.
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