Während organische Krankheiten „normal“ und nachvollziehbar erscheinen, werden seelische Beschwerden immer noch ignoriert, schamhaft verschwiegen oder als Makel empfunden. Und das, obwohl heute sehr viele Menschen durch unterschiedliche seelische Störungen, die häufig mit körperlichen gekoppelt sind, in ihrer Gesundheit beeinträchtig ist
Dabei machen auch diese Krankheiten nicht vor dem Betriebstor Halt. Im Gegenteil machen sich ihre Folgen in der Arbeitsunfähigkeitsstatistik sehr bemerkbar. Die konkreten Auswirkungen psychischer Erkrankungen zeigen sich oft besonders deutlich am Arbeitsplatz: Im Umgang mit Kunden, Kollegen, Vorgesetzten, mit Druck, Stress und Herausforderung. Der oder die Beschäftigte reagiert vielfach mit Überforderungssymptomen und hohen Fehlzeiten, mit Leistungsrückgang oder menschlichem Rückzug. Dadurch kann das Arbeitsverhältnis beeinträchtigt oder auch ernsthaft gefährdet werden.
Unsere Kernbotschaften an Betroffene, Arbeitgeber, Vorgesetzte, Kollegen und das betriebliche Integrationsteam:
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Schauen Sie hin und trauen Sie ihrer Wahrnehmung.
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Handeln Sie, wenn es Ihnen nötig erscheint.
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Überfordern Sie sich nicht selbst.
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Besorgen Sie sich fachliche Unterstützung. Nutzen Sie die Beratungsangebote des Integrationsfachdienstes.