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Graffiti auf einer Hauswand

Nach der Krise wieder in den Job!

 Beruflich wieder Tritt fassen

Im Jahr 2011 wurde das Unterstützungsangebot der Integrationsfachdienste (IFD) erweitert. Auch für psychisch erkrankte Menschen steht jetzt in jedem IFD eine kompetente Fachkraft bei der beruflichen Neuorientierung zur Verfügung.

Immer mehr Menschen sind von psychischen Krisen und Krankheiten betroffen. Mit der Krise sind oft auch Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder gar der Verlust desselben verbunden. Die Rückkehr in den Job oder auch die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist oft mit hohen Hürden verbunden. Betroffene stoßen auf Unsicherheit oder auf Ablehnung.

Menschen, die nach weitgehend überstandener Krise wieder in das Berufsleben zurückkehren wollen, finden beim Integrationsfachdienst ein geeignetes Angebot. Die Integrationsbegleiterinnen oder -begleiter kennen die Möglichkeiten am lokalen Arbeitsmarkt sowie das Unterstützungsnetzwerk. Sie halten Kontakt mit den zuständigen Leistungsträgern und helfen bei der Beantragung von notwendigen Fördermitteln.

Jede betroffene und hilfesuchende Person entscheidet letztendlich selbst über die Schritte, die auf dem Weg zur beruflichen Integration unternommen werden. Ob Praktikum, Training oder Probebeschäftigung, es soll das gewählt werden, was sinnvoll ist und dem Ziele des Betroffenen dient. Der Integrationsfachdienst tritt auch mit Kliniken sowie mit niedergelassenen Ärzten in Kontakt. Der Übergang aus therapeutischer Behandlung in das berufliche Tätigsein soll fließend gestaltet werden. Behandlung und Berufsorientierung sind idealerweise aufeinander abgestimmt und unterstützen sich gegenseitig.

Wichtiger Partner sind die Arbeitgeber. Wollen Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Beruf zurückkehren, brauchen die Unternehmen Hilfestellungen. So sind die Abklärung des Fähigkeits- und Entwicklungsprofils genauso wichtig wie die Besprechung von Fragen des sozialen Miteinanders. Der IFD klärt auch vor Ort mit dem Arbeitgeber die Möglichkeiten einer finanzieller Förderung sowie von zusätzlichen Hilfen.

Das Angebot des IFD ist kostenfrei. Basis ist eine gemeinsame Vereinbarung der Beteiligten.
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